Vier Dinge, die den Routinier am Blackjacktisch vom Anfänger unterscheiden

Nur bei wenigen Kartenspielen gehen strategisches Denken und Kartenglück eine so aufregende Allianz ein wie an einem Blackjacktisch. Die Chancen stehen also gut, dass Sie ein Faible für Blackjack entwickeln und sich intensiv mit seinen unzähligen Varianten und diversen Strategien befassen. Der Übergang vom leidenschaftlichen Blackjack Amateur zum Semi-Pro kann fließend sein: Je mehr Sie vom Regelwerk verstehen, desto leichter fällt es Ihnen, mit guten Entscheidungen den Hausvorteil zu senken.

1. Kenntnis aller möglichen MovesEin Blackjack-Routinier kennt sein Instrumentarium und weiß, wann er besser eine Karte kauft, die Hand so lässt, wie sie ist, den Einsatz verdoppelt oder ein Paar splittet. Und natürlich – falls diese Optionen zur Verfügung stehen – wann er sinnvollerweise vorzeitig aufgibt oder eine Versicherungswette eingeht.

2. Details zum Kartenkauf beim Blackjack

Je nach aktuell gespielter Variante haben Spieler und Dealer sich an spezielle Vorgaben zu halten. Informieren Sie sich im Vorfeld, welche Spielzüge an Ihrem Tisch für eine Hand mit 2 Assen erlaubt sind. Muss der Dealer an diesem Tisch bei einer Soft 17 (zum Beispiel Ass-6) eine weitere Karte ziehen, oder muss er halten? Solche scheinbar bloß graduellen Unterschiede können den Ausgang einer Hand entscheidend beeinflussen.

3. Beherrschung der Basisstrategie(n)Anders als bei den meisten Casino Games gibt es für erfolgreiches Blackjack mehrere aufeinander aufbauende Strategien, die die Chancen auf den Gewinn einer Hand erheblich steigern. Die quasi universelle Basisstrategie gehört ebenso zum Handwerkszeug des Profis wie das Auswendig-Wissen aller Spielzüge, die die zur jeweiligen Variante gehörende Tabelle listet.

4. Profiwerkzeug Kartenzählen – so funktioniert esCard Counting hilft, die Wahrscheinlichkeit einzugrenzen, ob der Dealer als nächstes eher eine niedrige oder eine hohe Karte vom Stapel zieht. Es gibt verschiedene Systeme dafür, die meisten fußen auf Addition beziehungsweise Subtraktion. Hier eine Standardversion, bei der jede Karte +1, -1 oder 0 Punkte wert ist:

2 bis 6 = + 1
7 bis 9 = 0
10, B, D, K, A = -1

– Sie fangen an zu zählen, wenn der Dealer einen neuen Satz Kartendecks ins Spiel bringt.
– Für jede ausgeteilte Karte addieren Sie 1 beziehungsweise 0 Punkte hinzu oder subtrahieren den Wert 1. Eine Drei zählt also „1“, kommt eine Sieben, ändert sich die Summe nicht, für einen König ziehen Sie „1“ ab und so fort.
– Je höher die ermittelte Summe ist, mit desto größerer Wahrscheinlichkeit, fällt als nächstes eine hohe Karte.
– Sie müssen immer im Bilde sein, wie viele Decks der Dealer für ein Spiel benutzt, und wie viele Karten ausgeteilt sind. Nach jeweils 52 Karten dividieren Sie die aktuell ermittelte Summe durch 52 und rechnen mit dem Ergebnis weiter.
– Je weiter das Spiel fortschreitet, desto zuverlässiger können Sie bestimmen, ob das Risiko zu kaufen größer ist als das zu halten, oder umgekehrt.

Für sich allein genommen, wäre die „Geheimwaffe“ Kartenzählen es nicht wert, aus dem Casino geworfen zu werden, würde man dabei erwischt. Card Counting dient dazu, Moves durchzuführen, die auf der bloßen Grundlage von Basisstrategien und verinnerlichten Tabellen zu riskant erscheinen würden. So kann es sinnvoll sein, auch dann Karten zu kaufen beziehungsweise die Hand zu halten, wenn die Grundstrategien jeweils das Gegenteil nahezulegen. Beim Online Blackjack allerdings können Sie aufs Kartenzählen verzichten, da hier die Karten stets von einem vollständigen Stapel gezogen werden.

Link zur Basisstrategie: http://onlinecasino-xxl.de/blackjack/blackjack-fuer-anfaenger/